Gedankenachterbahn und ein online Shop

Shop? Ja man! DEN Shop. Meinen Shop. Einen online shop. Von mir. Ganz allein. Und auch wenn ich noch am Anfang meiner "Karriere" stehe, bin ich schon wahnsinnig stolz darauf. Selbermachen! Alles! Nein, ich will keine Hilfe. Nein, lass mich erst mal selber machen. Das führt zu schiefen Seiten, komischen Schriftarten, merkwürdigen Ideen und ganz fürchterlichen Bildern der Produkte. Aber man, ich habe es selbst gemacht. Und wenn ich es dann 100x geändert habe und immer noch nicht zufrieden bin, dann schlafe ich eine Nacht und versuche es wieder von vorne. Es geht immer noch etwas. Aber manchmal muss man bestimmte Dinge einfach einsehen. Ich werde kein Fotograf in diesem Leben. Ich kann es nicht. Egal ob iPhone oder meine tolle Canon. Wir sind einfach keine Freunde. Noch schlimmer: Bearbeitungsprogramme für Fotos! Was habe ich mich die letzten Wochen durch diese Programme gekämpft. Und am Abend, die alltägliche Frage vom Mann: "Und was hast du heute erreicht?" - "Nichts!" Ausser, dass ich nun eins weiss: Eine Fotografin, werde ich in diesem Leben nicht. "Ach, sind doch ganz okey die Bilder!" OKEY. "Okey" reicht mir nicht aus! Ich werde Hilfe brauchen. Das ist klar. Manchmal muss man manche Sachen eben einsehen! 

Doch weiter geht das Motto "selber machen"! Klar gibt es tolle Anleitungen für gehäkelte Mützen. Doch meine sind besser. Meine sind ganz allein von mir! Bestimmt gibt es im Internet auch Anleitungen zu diversen anderen Sachen. Bestimmt habe ich sie auch alle gelesen. Und gemacht, versucht habe ich sie sicherlich auch alle. Doch es reicht nicht aus! Es geht noch mehr! Es geht immer noch mehr. Das Ziel ist erst dann erreicht, wenn ich zufrieden bin. Und so wird 6 Stunden lang an einer gehäkelten Schleife, die eine Brosche werden soll, gefeilt. Aufgetrennt. Umgeschrieben. Wieder gehäkelt. "Und was hast du heute erreicht?" schallte es wieder von meinem Mann. - "Nichts!" Ausser, dass ich 6 Stunden versucht habe "die perfekte Schleife" zu häkelt.

Es soll nichts in den Shop landen, dass ich nicht gerne selbst hätte. Alles muss 100% perfekt sein. Hier und da eine schiefe Masche?" "Ach, das sieht doch keiner!" DOCH man! Ich sehe es! So will ich das nicht. So will ich das auch nicht verkaufen. So will ich das nicht einmal verschenken!

"Du stehst dir mit deiner Perfektion selbst im Weg!"

Ja! Manchmal schon. Meistens sogar. Und auch wenn ich sonst im Leben eher ein Pessimist bin, und auch wenn ich sonst im Leben selten Entscheidungsfreudig bin, und auch wenn ich sonst im Leben oft denke "fick dich, dann halt nicht!", wenn ich etwas zu 100% will, dann schaffe ich das auch! Habe ich schon immer getan. Die Energie habe ich selten im Leben. Aber wenn sie da ist, dann kommt es richtig! Dann erkenne ich mich selbst nicht mehr! Dann gilt es Vollgas zu geben. 




Darf ich vorstellen: ruboo.ch Es gibt einen Blog, es gibt ruboo auf pinterest und vor allem gibt es den Shop! Der Name ruboo hat keine Bedeutung. Er ist frei erfunden. Er ist entstanden, als ich vor dem Laptop sass und beschlossen habe: ja! Scheisse man, JA! Jetzt machst du es. Die Gedanken der letzten Jahre, die Kommentare von Freunden und Familie. Die Reaktionen von Menschen, an die ich meine Sachen verschenkt oder verkauft habe. Alles schwirrte mir durch den Kopf, als ich einen Stift zuckte und anfing zu malen und zu schreiben. Etwas kurzes musste es sein. Etwas, dass  mir toll auf der Zunge liegt und sich gut anhört. Warme und weiche Buchstaben müssen es sein. Es soll knackig klingen, aber nicht zu hart. Und nach 5 Minuten war es entschieden. Aus dem Bauch, aus dem Herz, frisch aus dem Kopf. Und so wie ich es aussprach, steht es nun auch in der Sprechblase. 

Es wird Dinge aus Wolle geben, es wird Sachen aus Beton geben, es mischt auch etwas Modelliermasse mit. Wenn alles gut läuft, ist auch bald schon viel Papier und Holz dabei. Das sind meine Materialien. Das sind meine Liebsten.

Nun heisst es weitermachen. Vorankommen. Manche Dinge noch einmal machen. Habe ich überhaupt eine Ahnung davon, was ich machen muss? JA! Denn ich kenne meine Ansprüche. Ich weiss, was ich erwarte, was ich mir wünsche und was ich selber gerne hätte. Wenn ich es schaffe, dass alles zu erfüllen, und ich werde es schaffen, dann wir es grandios! 




edit: Der Blog MaJa-JuLi steht im Moment ganz hinten an. Ich weiss noch nicht was daraus werden soll. Gerne habe ich alle meine Sachen und meinen Alltag, mit allen und jedem geteilt. Diese Sicht hat sich allerdings mit den Jahren geändert. Zwar bin ich nicht so weit, dass ich diesen Blog löschen könnte, aber ich kann es im Moment auch nicht ausschliessen. Der Mama Alltag den ich euch so gerne gezeigt habe, ist nun einfach privater geworden. Kinderbilder gibt es so gut wie keine mehr,. Und wenn, dann geht das Thema meistens am Kind vorbei. Die Türe zu MaJa-JuLi ist bereits geschlossen. Nur abgesperrt habe ich sie noch nicht. Wer mir persönlich weiter folgen möchte, darf dies gerne über Instagram tun (noch findet ihr mich unter dem Namen marziruboo) oder ihr dürft mir gerne über facebook eine Freundschaftsanfrage stellen. 

Ich bedanke mich bei euch für die Treue. Einige Leser sind seit über 3 Jahren mit dabei. Ich bedanke mich für die vielen Kommentare, es sollen laut Statistik 8956 Kommentare zu 601 Posts sein. Das finde ich der Wahnsinn. Und ich bedanke mich für all die Motivation, die meine Leser mir immer gegeben haben. 

Vor allem aber bedanke ich mich bei 2 stillen Lesern, die mich in den letzten Tagen auf eine besondere Art per eMail motiviert haben. Vielleicht sind sie deshalb so besonders für mich, da ich Lob immer kritisch entgegen stehen. Vor allem dann, wenn er von Freunden oder der Familie kommt. Von wild Fremden ist das irgendwie mehr wert. Hört sich falsch an, ist aber so. 

Ich drücke euch, und freue mich über jeden der sich ruboo.ch ansieht und seine Kritik abgibt. (Aber nur bitte nicht zu den Fotos!)

Oh ich hab den Teppich schön

Ein Teppich sollte es werden. Ein Teppich ist es auch geworden. Nur das ganze dazwischen will ich euch doch mal beschreiben. Es war einmal eine Idee. Diese Idee sollte zwischen Tür und Angel umgesetzt werden. So mache ich das bei fast allen Ideen, die mit durch den Kopf schwirren. Schon oft habe ich versucht, mir diese Dinge zu notieren um sie dann später umzusetzen. Pustekuchen. Das geht nicht mit mir. Wenn die Idee da ist, dann muss ich auch sofort ins Arbeitszimmer und loslegen. So wie auch bei diesem Teppich. Ich hatte noch viele Reste von dem Zpagetti Garn. Stoffreste hatte ich auch. Ach, so ein Teppich für den Flur?! Grade jetzt, wo die Kinder wieder mit Stiefeln und Co in die Wohnung gerannt kommen, ist das Ganze als Drecksfang ganz gut geeignet. So der Plan! Meine Lieben, dass ich am Ende fast alle meine Stoffe in Streifen schneiden musste, und auch das gesamte Zpagetti Garn drauf ging, so habe ich das nicht gedacht. Ich hatte vor euch Bilder von mir bei der Arbeit zu zeigen. Doch ich glaube den ganzen Nähtanten und Nähmamas wäre das Herz gebrochen, wenn sie die vielen Stoffe gesehen hätte, die ich nach und nach zerrissen habe. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ganze 130x80 habe ich geschafft. Alles darunter wäre ja auch kein Teppich, nicht wahr?

Monstermässige Jeanslöcher

Und dann hat die liebste Jeans vom Junior ein Loch. Wo? Na am Knie natürlich. Und zack, nur 2 Tage später auch noch das andere Knie. Als die Tage noch warm waren, hat es keinen gestört. Für draussen zum Spielen ist das voll in Ordnung so. Doch nun werden die Tage kühler und der Wind vom Berg zischt in das Hosenloch. Junior klagt. Mutter klagt auch. Eine Hose die sowohl am Bund, als auch von der Läge noch passt, kann doch nicht einfach weg?! Gott sei Dank hat das Internet für alles eine Lösung. So auch für zerrissene Hosen. Ich bin kurz davor eine Hose mit Absicht zu zerstören, so heiss finde ich das. Und Junior? Der ist voll zufrieden! 


[ MAJA-JULI LIEBT IM HERBST ]

.     Mütze     .     Poster     .     Portemonnaie     .     Turnbeutel     .